Ober- und Unterschicht, so lautet seine Diagnose, ruinieren das Land. Ihre Gemeinsamkeit: Tricksen. Die einen bei den Steuern, die anderen bei den Transferleistungen. Mit vereinten Kräften werde an den Rändern der Gesellschaft deren Auflösung vorangetrieben. Und der Staat schaue zu, ja unterstütze diese Entwicklung sogar durch die entsprechende Abgaben- und Sozialpolitik.Das ist ja nicht neu. Und es war scheinbar überfällig, dass jemand die Ressentiments gegen die Unterklasse (Ausnutzen des Sozialstaats) und die Ressentiments gegen die Reichen (Nichtteilnahmenwollen am Sozialstaat) in eine gesellschafts-pessimistische Hülle schmeisst. Der Sozialstaats wird als die "Sozialindustrie", welche die Mitte der Gesellschaft frisst gedeutet. Reichtum wird mit der "Finanzindustrie" gleichgesetzt. Aus der Einleitung des Buchs:
Notizen und Gedanksplitter aus der Welt der Ökonomie und den Tiefen der Wirtschaftspolitik. Irrelevant, möchtegern-rigoros und kaffeehauskompatibel.
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Freitag, 19. Oktober 2012
Die neuen Asozialen: Ist Erben Leistung oder die schleichende Rückkehr des Klassenkampfs?
Im Standard ist eine Rezension/Artikel von Regina Brückner über Walter Wüllenwebers Buch Die Asozialen Wie Ober- und Unterschicht unser Land ruinieren - und wer davon profitiert.
Wüllenweber schreibt über die Entkopplung der Ober- und der Unterschicht von der Mitte der Gesellschaft, die als Ganze durch diese Entwicklung erodiert:
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